Rettungsleitstelle Steiermark

Die Rettungsleitstelle Steiermark ist seit über 10 Jahren die zentrale Anlaufstelle für die steirische Bevölkerung in Hinsicht auf die rettungsdienstliche Versorgung, Sanitätseinsätze und Ambulanztransporte sowie seit April 2019 auch im Bereich der Gesundheitsberatung 1450.

Zahlen, Daten, Fakten

Im Jahr 2018 wurden in der Rettungsleitstelle (RLS) insgesamt 1.245.142 eingehende Telefongespräche geführt. 195.329 Notrufe wurden durch die Leitstellendisponentinnen und -disponenten abgearbeitet, dies entspricht durchschnittlich 535 Notrufen pro Tag.
Insgesamt wurden 686.170 Einsätze disponiert, 27.097 Mal davon mit Notarztbeteiligung.
Per Mai 2019 sind 147 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der RLS Steiermark tätig. 67 davon als hauptberufliche Leitstellendisponentinnen und -disponenten, 60 als ehrenamtliche Leitstellendisponentinnen und -disponenten sowie 20 diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen im Bereich der Gesundheitsberatung.

Standardisierte Notrufabfrage

Unfälle und Erkrankungen stellen sich für jeden Menschen anders dar. Dies bekommt man auch am Rettungsnotruf zu spüren. Schwere Unfälle oder Erkrankungen werden manchmal harmlos, hingegen kleinere Verletzungen als lebensbedrohlich beschrieben.
Umso wichtiger ist es für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RLS, die richtigen Fragen zu stellen, um das geeignete Einsatzmittel entsenden zu können.
Auch heute werden Notruferinnen und Notrufer bereits strukturiert abgefragt, doch gerade bei seltenen oder komplexen Notfällen stellt dies eine enorme Herausforderung dar.

Greifen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RLS bis dato auf ihr eigenes Wissen und ihre Erfahrungen im Rettungsdienst zurück, um die Meldungen zu Notfällen richtig einzuordnen, so können sie sich ab dem 1. August 2019 auf ein standardisiertes Notrufabfragesystem – kurz SNA – stützen.
Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, unabhängig von äußeren Einflüssen werden alle Notrufer gleich abgefragt.

Ein wesentlicher Aspekt einer standardisierten Notrufabfrage ist das schnellstmögliche Erkennen von kritischen Patienten. In den aktuellen Leitlinien des ERC (European Resuscitation Council) heißt es dazu:

„Der Leitstellendisponent spielt eine entscheidende Rolle bei der frühzeitigen Diagnose eines Kreislaufstillstands, der leitstellengeführten Reanimation (Telefonreanimation) und dem Lokalisieren und Einsetzen eines externen automatisierten Defibrillators (AED).“

Reanimation 2015 - Leitlinien Kompakt, Deutscher Rat für Wiederbelebung - German Resuscitation Council e.V., S.15.

Durch die Unterstützung der Leitstellendisponentinnen und -disponenten kann hier eine SNA beispielsweise durch den Einsatz eines Atemdetektors ihre Stärke unter Beweis stellen.

Atemdetektor in DIASSOP

Ein weiterer Vorteil einer standardisierten Notrufabfrage ist die damit verbundene Möglichkeit, die Gesprächsqualität im Zuge eines Qualitätsmanagements (QM) strukturiert zu evaluieren und gezielt zu optimieren.

Im Laufe des Jahres 2017 fand eine Evaluierung der am Markt befindlichen Systeme statt. Ein besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Möglichkeit gelegt, weiterhin ehrenamtliche Disponentinnen und Disponenten einsetzen zu können. Die RLS Steiermark ist in Europa eine der ganz wenigen Rettungsleitstellen, in denen ehrenamtliches Personal zum Einsatz kommt. Dieser besondere Status und der damit verbundene Einsatz der ehrenamtlichen Disponentinnen und Disponenten müssen auch weiterhin erhalten bleiben.

DIASSOP

Die Entscheidung fiel Anfang 2018 auf DIASSOP des deutschen Herstellers Noratec.
DIASSOP zeichnet sich durch das einfache Bedienkonzept, die technische Umsetzung sowie dem Schulungskonzept basierend auf Multiplikatoren aus. DIASSOP basiert auf zwei wesentlichen Grundsätzen: je kritischer die Patientin bzw. der Patient desto kürzer die Abfrage und das System benötigt ausgebildetes Fachpersonal. Leitstellen, die bereits mit dem System arbeiten, sind beispielsweise die Leitstelle Luxemburg, die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle Hamburg und die Landessicherheitszentrale Burgenland.

Hauptmaske in DIASSOP

Durch DIASSOP werden die wichtigsten Anforderungen an eine SNA optimal abgebildet: kritische Patientinnen und Patienten werden schnellstmöglich erkannt und jeder Notruf wird in konstanter Qualität abgefragt. Ein Beispiel für das schnelle Erkennen von kritischen Patientinnen und Patienten ist eine Atemwegsverlegung. In diesem Fall fragt das System aufgrund der akut lebensbedrohlichen Situation nicht mehr nach weiteren Umständen, sondern alarmiert umgehend, um keine zeitliche Verzögerung zu verursachen.

Jede Leitstellendisponentin/jeder Leitstellendisponent absolviert eine zweitägige Grundschulung mit abschließender Zertifizierungsprüfung. Im Zuge der Grundschulung setzen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit allen Modulen von DIASSOP wie z.B. Med. Notruf, Bergnotfall, Verkehrsunfall, usw. auseinander. In Simulationen werden spätere Notrufsituationen beübt, beispielsweise die korrekte Anwendung der Traumaabfrage mit Kennzeichnung der potentiell gefährlichsten Verletzung.

Traumaabfrage in DIASSOP Modul medizinischer Notruf

In Summe wurden im Zeitraum Februar bis Juli 2019 über 20 Grundschulungen durchgeführt.
Die bereits zertifizierten Kolleginnen und Kollegen wurden angewiesen, DIASSOP aktiv für Notrufe zu verwenden, um sicherzustellen, dass die Anwendungskompetenz erhalten bleibt und um bereits frühzeitig auf Verbesserungsmöglichkeiten aufmerksam zu werden.

Ein weiteres Modul von DIASSOP ist das Modul Fachanforderungen. In diesem Modul können unter anderem Rettungsdienstanforderungen von medizinischem Fachpersonal sehr zügig und effizient abgearbeitet werden. Wenn beispielsweise eine Rot-Kreuz-Sanitäterin/ein Rot-Kreuz-Sanitäter oder eine Ärztin/ein Arzt privat zu einem Notfall hinzukommt, muss diese/dieser somit nicht durch die vollständige Abfrage geführt werden, sondern wird verkürzt abgefragt.

Die Zusammenarbeit mit dem Hersteller Noratec verlief während der gesamten Einführungsphase hervorragend. Unter anderem wird es in Kürze einen gemeinsamen Workshop mit Noratec, der RLS Steiermark und Experten der steirischen Bergrettung geben, um die speziellen Anforderungen im alpinen Bereich bestmöglich in DIASSOP abbilden zu können. Das steirische Knowhow bei Einsätzen im alpinen Gelände wird in weiterer Folge auch anderen Leitstellen, die Produkte von Noratec nutzen, zur Verfügung stehen.

Ablauf eines Notrufs

Wenn ein Notruf in der RLS eingeht, wird dieser umgehend von einem Leitstellendisponenten/einer Leitstellendisponentin in der Rolle des Calltakers/der Calltakerin abgehoben. Diese/r erfasst und verifiziert im ersten Schritt den Einsatzort im Einsatzleitsystem. Dafür stehen dem Mitarbeiter/der Mitarbeiterin alle offiziellen österreichischen Adressdaten und weitere Hilfsmittel wie beispielsweise die Ortung mittels „Advanced Mobile Location“ zur Verfügung.

Sobald der Einsatzort verifiziert wurde, wird die standardisierte Notrufabfrage in DIASSOP gestartet und mit der Erfassung des Notfallgeschehens begonnen. Unmittelbar nach der Abfrage wird das Ergebnis in Form des Einsatzstichworts von DIASSOP automatisch mittels einer Schnittstelle an das Einsatzleitsystem übertragen und ein Disponent/eine Disponentin kümmert sich um die Zuweisung der nächstgelegenen Einsatzmittel. Wie bisher auch stehen der Disponent/die Disponentin auch weiterhin zur Einsatzunterstützung zur Verfügung.

Der Calltaker/die Calltakerin hingegen bleibt, sofern notwendig, weiterhin beim Notrufer am Telefon, um bis zum Eintreffen der ersten Einsatzmittel Erste-Hilfe-Maßnahmen anzuleiten.

Ablauf Notruf in der RLS Steiermark

Erste-Hilfe-Anweisungen

Die Anleitung der Erste-Hilfe-Maßnahmen erfolgt anhand von standardisierten, der Lehrmeinung des Österreichischen Roten Kreuzes angepassten Anweisungen. Dies bietet gerade bei seltenen oder komplexen Notfällen wie beispielsweise der Reanimation eines Säuglings den unschätzbaren Vorteil, dass die richtigen Anweisungen in der richtigen Reihenfolge sofort zur Verfügung stehen.

Erste-Hilfe-Anweisung zur Reanimation eines Säuglings in DIASSOP

Einsatzstichworte

Im Zuge der Einführung von DIASSOP war es ebenfalls notwendig, die bisherigen Einsatzstichworte auf die Abfrageergebnisse aus DIASSOP zu adaptieren. Dies wurde auch genutzt, um die Strukturierung der Einsatzstichworte hinsichtlich einer einfacheren Untergliederung sowie einer besseren statistischen Auswertbarkeit zu optimieren.
Die Einsatzstichworte sind jeweils in ein Haupt- und ein Unterstichwort aufgeteilt. Das Hauptstichwort, bestehend aus einem Buchstaben und einer Zahl, gibt Auskunft über die Ausrückeordnung. So erfordern z.B. Einsätze mit einem A immer die Alarmierung eines Notarzteinsatzmittels.

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die neuen Hauptstichworte im rettungsdienstlichen Bereich:

A

Notarzteinsätze

A1 Notarzteinsatz
A2 Alpineinsatz (NAH)
A3 NA-Anforderung durch medizinisches Fachpersonal
A4 NA-Nachforderung durch Einheit vor Ort

B

Rettungseinsätze

B1 RTW
B2 RTW - Anforderung durch medizinisches Fachpersonal
B3 RTW
B4 RTW - Anforderung durch medizinisches Fachpersonal

C

Interhospitaltransporte

C1 Interhospitaltransport mit Notarzt bodengebunden
C2 Interhospitaltransport mit Notarzt NAH
C3 () Interhospitaltransport mit RTW + Arztbegleitung
C4 () Interhospitaltransport mit RTW ohne Arztbegleitung

Einsätze mit mehr als 6 betroffenen Personen werden unter den MANV Hauptstichwörtern abgebildet:

MANV

Massenanfall an
Verletzten

MANV1 MANV Stufe 1: 6-10 Personen
MANV2 MANV Stufe 2: 11-29 Personen
MANV3 MANV Stufe 3: 30-49 Personen
MANV4 MANV Stufe 4: über 50 Personen

Die Bezeichnung MANV steht für Massenanfall an Verletzten. Diese neue Bezeichnung löst die bisherigen GROSS Einsatzstichworte ab und orientiert sich einheitlich an der Anzahl der betroffenen Personen.

Durch die Unterstichworte wird verdeutlicht, um welches Notfallgeschehen es sich laut der Meldung der Notruferin bzw. des Notrufers handelt. In der nachfolgenden Tabelle sind einige Beispiele aufgelistet:

Einsatzkategorie Beispiele
ALLERGIE Reaktion auf Insektenstich, akute Nahrungsmittelunverträglichkeit
BRAND Brand mit unklarer Meldung bzw. Personen in Gefahr
CHIR Bauchschmerzen, Kolik, Nasenbluten, sonstige Blutungen
INTERN Bewusstlosigkeit, Card. Notfall, Atembeschwerden, BZ/RR Störung
INTOX Vergiftung, Überdosis
NEURO Insult, Krampfanfall, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen
POLIZEI UBG, Verletzung Polizist, Amoklauf, Terrordrohung, Evakuierung
STILL Atem-Kreislauf-Stillstand
STROM Elektro-/Stromunfall, Blitzschlag
TRAUMA Traumatische und thermische Verletzungen, Tierbiss
VERKEHR Verkehrsunfälle im Straßenverkehr ohne Schienenfahrzeuge
WASSER Ertrinken, Person im Wasser, Tauch-/Boots-/Raftingunfall
... ...

Die vollständige Liste ist im Consense zu finden und eine Übersicht mit Beispielen wird mittels Plakaten auf allen Dienststellen ausgehängt werden.

Auf die Abbildung der Einsatzpriorität wird in Zukunft bewusst verzichtet. Eine separate Markierung am MDT in Form eines Blaulichts zeigt an, ob die Anfahrt zum Einsatzort mit oder ohne Sondersignal erfolgt. Die Mitteilung an die RLS, wenn eine Fahrt vom Einsatzort in eine Versorgungseinrichtung ohne Blaulicht erfolgt, kann zukünftig unterbleiben. Unabhängig davon ob die Anfahrt mit oder ohne Blaulicht durchgeführt wurde.

Ambulanztransporte und Sanitätseinsätze sowie sonstige Einsätze sind in den Kategorien D und E zusammengefasst:

D

Sanitätseinsätze und
Ambulanztransporte

D1 Liegend
D2 Tragsessel
D3 Rollstuhl
D4 E-Rollstuhl
D5 Gehend

E

Sonstige Einsätze

E1 KIT Einsätze
E2 Blut-, Proben-, und Organtransporte
E3 Arzttransporte
E4 Sonstige Einsätze
E5 Einsätze Gesundheitsberatung

Auch hier gibt es wieder passende Unterstichworte (Auszug):

Einsatzkategorie Beispiele
AMB (Fach-)Arzt-/Ambulanztermin
DIALYSE Dialysetransporte (Hin- und Rücktransporte)
EINWEISUNG Einweisung durch Arzt
FERN Fernfahrten
HEIM Heimtransport von ambulanten und stationären Patienten
INFEKTION Infektionstransport < IRG III
PRIO Fahrten zu terminlich priorisierten Behandlungen
SCHWER Patienten über 130 kg
STAT Stationäre Aufnahme in Krankenhaus
VERLEGUNG Weitertransport mit RTW ohne BD, Verlegung zu stationärer Übernahme
BLUT_ORGAN Blut-/Organ-/Probentransport ohne Sondersignale
KIT_RK KIT Einsatz durch KIT RK
... ...

Im Bereich der Ambulanztransporte und Sanitätseinsätze lässt sich auch bereits eine der größeren Neuerungen an den Stichworten erkennen. Bisher war es üblich, die Priorisierung des Transports im Hauptstichwort (TERMIN, TERMIN_PRIO) und die Transportart im Unterstichwort abzubilden. Dies wurde nun umgedreht, um die verschiedenen Arten von Terminen von Patientinnen und Patienten besser abbilden zu können.

Darstellung am MDT

Am MDT im Fahrzeug werden die Informationen wie folgt dargestellt. Es sei angemerkt, dass zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels die technische Umsetzung noch nicht abgeschlossen ist. Es kann daher zu technisch bedingten minimalen Darstellungsänderungen im Vergleich zum Beispiel am MDT im Fahrzeug selbst kommen.

Es handelt es sich um ein Beispiel für die geplante Darstellung eines internistischen Notarzteinsatzes. Durch das Blaulichtsymbol ist erkennbar, dass die Anfahrt mit Blaulicht erforderlich ist. Im Info-Bereich werden die wesentlichen Informationen, welche im Zuge der Notrufabfrage erhoben werden, dargestellt.

Ein weiteres Beispiel stellt ein Sanitätseinsatz mit Patiententransport im Tragesessel nach einer Einweisung durch eine Ärztin/einen Arzt dar:

Alle wesentlichen Zusatzinformationen wie beispielsweise die Einweisungsdiagnose sowie der Umstand, dass die Patientin/der Patient am Transport Sauerstoff benötigt, werden im Info-Bereich dargestellt.

Mit der Einführung der standardisierten Notrufabfrage setzt die RLS einen großen Schritt in Richtung Standardisierung und der weiteren Professionalisierung der rettungsdienstlichen Leitstellenarbeit in der Steiermark.

Hauptstichworte

A

Notarzteinsätze

A1 Notarzteinsatz
A2 Alpineinsatz (NAH)
A3 NA-Anforderung durch medizinisches Fachpersonal
A4 NA-Nachforderung durch Einheit vor Ort

B

Rettungseinsätze

B1 RTW
B2 RTW - Anforderung durch medizinisches Fachpersonal
B3 RTW
B4 RTW - Anforderung durch medizinisches Fachpersonal

C

Interhospitaltransporte

C1 Interhospitaltransport mit Notarzt bodengebunden
C2 Interhospitaltransport mit Notarzt NAH
C3 () Interhospitaltransport mit RTW + Arztbegleitung
C4 () Interhospitaltransport mit RTW ohne Arztbegleitung

D

Sanitätseinsätze und
Ambulanztransporte

D1 Liegend
D2 Tragsessel
D3 Rollstuhl
D4 E-Rollstuhl
D5 Gehend

E

Sonstige Einsätze

E1 KIT Einsätze
E2 Blut-, Proben-, und Organtransporte
E3 Arzttransporte
E4 Sonstige Einsätze
E5 Einsätze Gesundheitsberatung

MANV

Massenanfall an
Verletzten

MANV1 MANV Stufe 1: 6-10 Personen
MANV2 MANV Stufe 2: 11-29 Personen
MANV3 MANV Stufe 3: 30-49 Personen
MANV4 MANV Stufe 4: über 50 Personen

Unterstichworte

Unterstichworte Notarzeinsätze / Rettungsdiensteinsätze ( A/B/MANV )

Einsatzkategorie Beschreibung
ALLERGIE Allergische Reaktionen
ALPIN Notfälle in alpinem Gelände
BEREIT Bereitstellung
BRAND Brandeinsätze
CHIR Allgemeinchirurgische Notfälle
EINGESCHLOSSEN Person eingeschlossen in Lift/Whg/sonstiges
EINSTURZ Einsturz von Gebäuden, Gerüst, etc.
EXPLOSION Explosionen aller Art
FACHANFORDERUNG Fachanforderung
GEFAHRGUT Unfälle mit Gefahrgutbeteiligung
GEWALT Körperverletzungen
GYN Gynäkologische Notfälle
HILFE Hilfeleistung ohne Transport
HÖHLE_GRUBE Unfälle im Höhlen- oder Grubenbereich
INTERN Internistische Notfälle
INTOX Intoxikationen durch Substanzen
KRANK Sonstige Erkrankungen
NEURO Neurologische Notfälle
POLIZEI Polizeiliche Einsätze
PSYCH Psychiatrische Notfälle
RUFHILFE Rufhilfeeinsätze
SONST Sonstige Einsätze
STILL Atem-/Kreislaufstillstand
STROM Stromunfälle
TRAUMA Unfallchirugische Notfälle
UNKLAR Unklares Notfallgeschehen
VERKEHR Unfälle mit Straßenverkehrsmitteln
VERKEHR_LUFT Unfälle mit Luftverkehrsmitteln
VERKEHR_SCHIENE Unfälle mit Schienenverkehrsmitteln
VERSCHÜTTUNG Gebäude/Person/Fahrzeug verschüttet
WASSER Wassernotfälle

Unterstichworte Interhospitaltransporte ( C )

Einsatzkategorie Beschreibung
GEHEND Interhospitaltransport gehender Patient
GEHEND_BD Interhospitaltransport gehender Patient mit Blaulicht
INKUBATOR Inkubatortransport
INTERHOSP Interhospitaltransport
INTERHOSP_BD Interhospitaltransport mit Blaulicht
LIEGEND Interhospitaltransport liegender Patient
LIEGEND_BD Interhospitaltransport liegender Patient mit Blaulicht
SITZEND Interhospitaltransport sitzender Patient
SITZEND_BD Interhospitaltransport sitzender Patient mit Blaulicht

Unterstichworte Ambulanztransporte und Sanitätseinsätze ( D )

Einsatzkategorie Beschreibung
AMB Fahrten zu voraussichtlich ambulanten Behandlungen
DIALYSE Dialysefahrten (Hin- und Rückfahrten)
EINWEISUNG Einweisung durch Arzt
FERN Fernfahrten
HEIM Heimtransport von ambulanten und stationären Pat.
INFEKTION Infektionstransport < IRG III
PRIO Fahrten zu terminlich priorisierten Behandlungen
SCHWER Pat. über 130 kg
STAT Fahrten zur stationären Aufnahme

Unterstichworte sonstige Einsätze ( E )

Einsatzkategorie Beschreibung
ALARMSYSTEM Autom. Notruf von Alarmsystem
AMBULANZ Ambulanzeinsatz
ARZT Arzttransport ohne BD
ARZT_BD Arzttransport mit BD
BERATUNG Gesundheitsberatung Beratungseinsatz
BLUT_ORGAN Blut-/Organ-/Probentransport ohne BD
BLUT_ORGAN_BD Blut-/Organ-/Probentransport mit BD
DIENST Dienstfahrt
GERÄTE Gerätetransport
HITT Hochinfektionstransport ab IRG III
KIT_LWZ KIT Einsatz durch KIT Land
KIT_RK KIT Einsatz durch KIT RK
KIT_VERTRAG KIT Einsatz Vertragspartner
O2 Sauerstoffnotdienst
SONDERLEISTUNG Nicht verrechenbare Sonderleistung
SUCHAKTION Sucheinsatz nach vermisster Person
TEST Testeinsatz
TEST_BD Testeinsatz BD
ÜBUNG Übungseinsatz

Unterstichworte Einsätze Gesundheitsberatung ( E )

Einsatzkategorie Beschreibung
ABFRAGE Wird derzeit durch ECN bearbeitet
HAUSARZT_DIAS Ad Bereitschafts-/Hausarzt lt. DIAS
RÜCKRUF Gesundheitsberatung Rückrufeinsatz
TODESFESTSTELL Todesfeststellung
ÜBERGABE_RD Einsatzübergabe an RD
VISITENARZT Gesundheitsberatung Visitenarzt

DIAS Starttermin:

06.11.2019 05:30 Uhr

Dauer bis zum DIAS Start:

Rückmeldung

Die Rückmeldung dient der Erfassung von Feedback hinsichtlich der Abfrageergebnisse aus der standardisierten Notrufabfrage der RLS.
Um eine Rückmeldung verarbeiten zu können, muss die Einsatznummer (im Format R2019000000) sowie eine Information ob der Einsatz aus Sicht des Einsatzmittels zu hoch (RTW statt NA ausreichend, RTW ohne BD statt RTW mit BD) oder zu niedrig eingestuft (NA wäre erforderlich, RTW mit BD wäre erforderlich) wurde angegeben werden.
Diese Rückmeldemöglichkeit dient ausschließlich der Verbesserung des standardisierten Abfragesystems DIAS.

Rückmeldungen sind per E-Mail an rls-dias@st.roteskreuz.at zu senden.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!